Dienstag, 19. September 2017

Day und Knight

Day und KnightDay und Knight by Dirk Greyson
My rating: 2 of 5 stars

Die Geschichte der beiden Agenten Dayton und Knighton ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes, und wartet mit einem so abrupten Ende auf, dass ich nach dem Lesen mit einem Fragezeichen über dem Kopf da saß.

Aber das galt auch für den Großteil der Story selbst, denn ich habe bis zum Schluss keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren gefunden. Vor allem der Anfang wird so zäh und langweilig erzählt, es passiert nichts außer ellenlangen Gedankenspielen darüber, dass sich beide ja heiß finden, aber garantiert nichts miteinander anfangen wollen. Das Spielchen setzt sich bis etwa zur Mitte des Buches fort, danach poppen sie plötzlich wie die Weltmeister, später folgt ein bisschen Action und dann ist plötzlich Schluss.

Es bleiben unzählige Fragen offen, nichts ist wirklich geklärt und die Charaktere haben zwar beide interessante Hintergrundgeschichten, nur wird daraus nicht viel gemacht.

Ziemlich unbefriedigend das Ganze und ich bezweifle, dass ich die folgenden Bände dieser Reihe lesen werde. Hätte ich gewusst, dass hinter Dirk Greyson ein anderes Pseudonym von Andrew Grey steckt, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht erst gelesen, da ich dem Autor in letzter Zeit leider nicht mehr viel abgewinnen hat.

Eine Leseempfehlung gibt’s dafür nicht, aber ein liebes Dankeschön an den Dreamspinner Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Sonntag, 17. September 2017

Heiße Übernahme

Heiße Übernahme (Takeover 1)Heiße Übernahme by Anna Zabo
My rating: 3 of 5 stars

Ich habe keine Ahnung, was ich von der Geschichte halten soll, um ehrlich zu sein. Die Idee ist gut, die Story liest sich flüssig und Michael und Sam sind beide sympathische Kerle, die jeweils einiges in der Vergangenheit durchgemacht haben, das nicht ohne Folgen geblieben ist.

Daraus hätte eine wundervolle Story werden können und anfangs war sie das auch, aber mit der Zeit hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass die Charakter zugunsten von seitenlangem Geschäftsgedöns und den immer wiederkehrenden Gedankenmonologen, warum sie nicht zusammen sein können, zu Statisten degradiert werden. Es war durchaus interessant, zu erfahren, warum sie so sind, wie beide sind, aber ich muss nicht x-mal lesen, das sie niemals ein Paar und glücklich werden können (das habe ich nämlich schon nach dem 1. Mal kapiert), weil ... Und hier breche ich ab, da ich nicht spoilern möchte.

Das Ende war dann ziemlich vorhersehbar, denn ohne die Erpressung von William hätte das Ganze sich wohl noch für weitere Wochen hingezogen und wer weiß, ob Sam am Ende nicht doch wieder gekniffen hätte.

Ich gönnen ihnen ihr Happy End, auch wenn es für mich ziemlich abrupt kam. Da hätte ich mir definitiv noch mehr Zweisamkeit zwischen Sam und Michael gewünscht, denn von der hatten sie im Buch leider viel zu wenig für meinen Geschmack.

Von mir bekommt die Geschichte 3* und eine Leseempfehlung unter Vorbehalt. Schaut einfach selbst, ob die Story etwas für euch ist.

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Sonntag, 10. September 2017

Familie auf Italienisch

Familie auf ItalienischFamilie auf Italienisch by Heidi Cullinan
My rating: 5 of 5 stars

Wer so eine Familie hat ...

... der ist, auch wenn sie einen manchmal zum Wahnsinn treiben, wahrlich in den besten Händen. ;-)

Die Geschichte von Vinnie und Trey ist klasse. Beide sind so unterschiedlich in ihren Leben und ihren Ansichten, auch in ihrem Alter, und trotzdem passen sie zusammen wie der sprichwörtliche Deckel zum Topf.

Dabei ist es vor allem Vinnie, der anfangs große Probleme damit hat, sich einzugestehen, dass er sich liebestechnisch jahrzehntelang beim falschen Geschlecht umgesehen hat. Jetzt ist er fast vierzig, verliebt sich das erste Mal richtig, und zwar in Trey, und hat davor natürlich panische Angst, weil: katholisch erzogen, italienische Familie und einen schwulen Onkel, der seit Jahren die Familienehre beschmutzt, um es mal so auszudrücken.

Doch Trey hat Geduld und lässt Vinnie die Zeit, die er braucht, dabei hat er selbst auch genug um die Ohren mit einer alkoholkranken Mutter, die ihren Alkoholismus seit vielen Jahren als Ausrede dafür benutzt, um ihr Leben zu ruinieren und damit auch das ihres eigenen Sohnes zu kontrollieren, der auf sie aufpassen muss, seit er ein Kind war. Und langsam hat Trey davon wirklich gestrichen die Nase voll. Das geht so weit, dass er seiner Mutter am Ende sogar den Tod wünscht, als sie im Krankenhaus landet - mal wieder -, weil er es einfach nicht mehr ertragen kann, dass sie sich niemals ändern wird. Denn Trey will ein eigenes Leben, er will Liebe und Glück und eine Zukunft mit Vinnie.

Und er bekommt all das und noch viel mehr, denn als es hart auf hart kommt, ist Vinnies Familie zur Stelle und lässt Trey und seine Grandma nicht mehr los.

Eine wundervolle Geschichte, der ich sehr zufriedene 5 Sterne gebe und eine dicke Leseempfehlung obendrauf packe.

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